Rhine River Rhinos: Fast ein Endspiel um die Play-offs

Jim Palmer Archivfoto: Steffi Wunderl

Die Wiesbadener Rhine River Rhinos haben sechs Wochen Pause hinter sich gebracht. Und wollen nun beim wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn in Rahden bestehen.

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WIESBADEN. (tie). Nach einer sechswöchigen Unterbrechung nehmen die Rhine River Rhinos am Samstag ihr Spielprogramm in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga wieder auf. Um 18 Uhr ist Hochball bei den Baskets 96 Rahden, das Spiel der Wiesbadener wird im Internet (sportdeutschland.tv) übertragen. Die Schützlinge der beiden Trainer Andre Hopp und Nicola Damiano stehen derzeit bei sieben absolvierten Spielen mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenplatz, während die Gastgeber mit ebenfalls sieben Begegnungen bereits zehn Punkte eingesammelt haben und damit einen Rang vor den Wiesbadenern stehen.

Beide kreuzten bereits im Hinspiel Ende Oktober 2020 am ersten Spieltag der Saison in der Geschwister-Scholl-Schule in Klarenthal die Klingen. Damals gewannen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen mit 74:60, wobei besonders Mustafa Korkmaz und Quinten Zantinge den Wiesbadenern Schwierigkeiten bereiteten. Auf diese beiden Spieler wird die Rhinos-Defense ein besonderes Augenmerk legen müssen.

Alle Spieler sind an Bord und nach vorschriftsmäßiger Quarantäne und negativen Corona-Tests gehen alle optimistisch in die Partie. Jim Palmer: „Wir haben im Hinspiel gegen sie verloren, nachdem wir eigentlich ein gutes Spiel gezeigt hatten, das wir aber nicht über 40 Minuten halten konnten.“ Das wollen die Rhinos diesmal freilich ändern. „Die Spieler hatten die Aufgabe, sich über die Winterpause zu Hause mit Homeworkouts fit zu halten. Oder, wenn möglich, auch mal in der Halle zu trainieren“, sagt Hopp. „Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, dass wir versuchen, die Punkte nach Wiesbaden zu entführen. Der Gegner ist ein Play-off-Kandidat, der sich mit uns zusammen um diesen Platz duellieren wird. Und das Spiel am Samstag wird die Richtung vorgeben.“