Leichtathletik: Wiesbadener Oliver Koletzko gleich in Fluglaune

Oliver Koletzko Archivfoto: Raphael Schmitt

Oliver Koletzko, Weitsprung-Ass vom Wiesbadener LV, glänzt bei seinem ersten Wettkampf nach mehrmonatiger Pause mit ganz starken 7,51 Metern.

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WIESBADEN. Die Nachwuchs-Hoffnungen des Wiesbadener LV, die dem Bundes- oder Landeskader angehören, durften in der großen Halle in Kalbach beim 1. Frankfurter Wintercup Wettkampfpraxis sammeln. In Verbindung mit höchsten Standards bei Hygiene- und Abstandsregeln, beginnend in der Nebenhalle mit Corona-Schnelltests vor dem Einlass. WLV-Weitsprung-Ass Oliver Koletzko (17) war die mehrmonatige Pause ohne Vergleiche mit Konkurrenten praktisch gar nicht anzumerken. Er schaffte nach vier vorangegangenen Fehlversuchen nervenstark im letzten Sprung starke 7,51 Meter, blieb damit nur 21 Zentimeter unter seiner im Juli 2020 in Wiesbaden erzielten Top-Weite von 7,72 Metern. „Mit den 7,51 Metern bin sich sehr zufrieden. Vom Ablauf lief alles wirklich reibungslos und alle haben sich gefreut, wieder an einer Veranstaltung teilnehmen zu können“, meinte Koletzko nach seinem ersten Platz im U 20-Feld. Am ersten Wettkampftag hatte er im 60-Meter-Sprint 7,08 Sekunden erreicht. WLVlerin Malin Stavenow wärmte sich mit 7,91 Sekunden für den am nächsten Tag folgenden Weitsprung-Wettbewerb auf, bei dem sie im Feld um Weltmeisterin Malaika Mihambo (6,52 Meter) auf gute 5,91 Meter kam. Koletzkos ältere Schwester Viktoria (20), nunmehr auch für den WLV am Start, erzielte über 60 Meter mit 7,76 Sekunden persönliche Bestleistung. In der Summe Leistungen, die WLV-Trainer Peter Rouhi äußerst positiv bewertet.

Moritz Mainkas Start unglücklich: Für WLV-Hürdensprinter Moritz Mainka verlief der Re-Start beim Hallen-Trainingswettbewerb in Leverkusen über die 60-Meter-Distanz unglücklich. Sowohl beim U 20-Lauf (3. in 8,11 Sekunden) als auch im Männerfinale über die höheren Hürden (2. in 8,64 Sekunden) blieb er jeweils an der ersten Hürde hängen. „In der Beschleunigung zur ersten Hürde haben wir definitiv noch eine Baustelle, die wir im Training noch einmal angehen müssen“, weiß sein Coach Thorsten Groß.