Deutsche Rollstuhlbasketballerinnen verpassen Bronze

Der Ball wollte zu selten rein in den Korb. Mit 51:64 mussten sich die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen gegen die USA beugen. Foto: Steffi Wunderl

Enttäuschung für die drei Wiesbadener Rhinos-Akteure im letzten Spiel der Paralympics gegen die USA. Doch es warten neue Ziele.

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TOKIO. Der Traum von Edelmetall hat sich für die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen bei den Paralympics nicht erfüllt. Im Spiel um Platz drei musste sich das Team um die Wiesbadenerinnen Barbara Groß und Svenja Mayer den USA 51:64 geschlagen geben. Vor allem den Center-Spielerinnen Kate Lang und Mareike Miller fehlte das sonst so ruhige Wurfhändchen. Rhinos-Spieler Andre Hopp, der in Tokio als Co-Trainer des Damen-Teams fungierte, sagte: „Wenn man dann das gesamte Spiel dem Vorsprung hinterherrennt und nie ganz herankommt, wird es irgendwann zermürbend. Die Niederlage ist bitter, denn wir hätten uns gern für unsere gute Turnierleistung belohnt. Wir können nur aus unseren Fehlern lernen und so bei der Europameisterschaft im Dezember neu angreifen.“