American Football: A.J. Springer macht den Unterschied

Ex-Phantoms Quarterback im Trikot der Gießen Golden Dragons Matchwinner beim 42:14-Erfolg in Wiesbaden. Am nächsten Samstag folgt das letzte Duell der Phantoms in der GFL 2.

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WIESBADEN. (red). Mit A.J. Springer wäre es wohl umgekehrt gelaufen und die American Footballer der Wiesbadener Phantoms, die als Absteiger aus der GFL 2 feststehen, hätten womöglich ein Erfolgserlebnis gefeiert. Doch der Quarterback, 2018 und 2019 noch für die Phantoms aktiv, trägt nun das Trikot der Gießen Golden Dragons. Und stellte beim 42:14-Erfolg der Gießener eindrucksvoll seine Qualitäten unter Beweis.

Mit zwei hervorragenden Touchdown-Pässen und drei eigenen Läufen in die Endzone war der US-Amerikaner der spielentscheidende Mann.

Kaum hatte Springer das Feld verlassen, erlosch das Feuer der „Goldenen Drachen“ komplett.Nach 0:21-Rückstand ließ die Wiesbadener Offense um Coordinator Ian Winfield einen Drive folgen, der das Potenzial der Spieler um Quarterback Niklas Woelbert aufblitzen ließ: Amier Hobson sorgte für einen 18-Yard-Return, und auch ein Sack mit zehn Yards Raumverlust stoppte die Phantoms-Offense danach nicht, denn Woelbert passte über 18 Yards auf Nick Schönfeld. Hobson fing im Anschluss einen Pass über 38 Yards zum 6:21 und auch die Conversion – ein Lauf Woelberts – gelang in souveräner Manier.

Anschließend baute Gießen den Vorsprung aber auf 38:7 aus. Offense und Defense der Phantoms zeigten zwar immer wieder ihr eigentliches Können, wurden aber zu häufig durch Strafen und individuelle Fehler zurückgeworfen. Zum Rundenfinale gegen die Frankfurt Pirates (Sa., 17 Uhr, Camp Lindsey) wollen sich die Wiesbadener im Kellerduell möglichst mit einem Erfolg aus der Liga verabschieden.