Corona hat die Volleyball-Bundesliga und den VCW im Griff

aus Coronavirus-Pandemie

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Da hilft nur Abwarten. Das Trainergespann um Benedikt Frank (links) und Christian Sossenheimer kann den Spielerinnen derzeit nur Pläne für das Fitness-Training daheim vorgeben. Archivfoto: René Vigneron

Die vier Verdachtsfälle haben sich beim VC Wiesbaden bestätigt. Das für Samstag geplante Heimspiel gegen Stuttgart muss ausfallen. Auch die nächste Partie ist gefährdet.

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WIESBADEN. Corona hat die Liga und den VC Wiesbaden nun fest im Griff. Die vier Verdachtsfälle haben sich bei den Spielerinnen des Volleyball-Bundesligisten bestätigt. Das Quartett ist entsprechend in der Isolation. Der Rest der Mannschaft befindet sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Die Athletinnen halten sich - soweit es geht - in den eigenen vier Wänden fit. Head Coach Benedikt Frank hat seinen Spielerinnen jeweils entsprechende Fitnessübungen mit auf den Weg gegeben.

Die Absage des Heimspiels an diesem Samstag gegen den Tabellenführer MTV Stuttgart war somit unumgänglich. Ein neuer Termin soll ebenso wie für das schon zweimal abgesagte Südwest-Derby beim VC Neuwied möglichst zeitnah mitgeteilt werden. Dabei ist auch das nächste geplante Heimspiel am Samstag, 12. Februar, gegen Straubing, alles andere als sicher. Könnten sich die infizierten Spielerinnen doch erst sieben Tage nach dem positiven Test freitesten. Ein medizinischer Check wäre dann natürlich vorher auch noch vonnöten.

Würde gespielt werden, könnten dann bis zu 630 Zuschauer und damit die 30 Prozent der erlaubten Auslastung in der Halle am Platz der Deutschen Einheit dabei sein. VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting sagt dazu: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei der hessischen Landesregierung, die die Vereinbarungen auf Bundesebene ab der kommenden Woche anwenden möchte. Das erlaubt uns und anderen Sportklubs sowie Veranstaltern eine Ausweitung der Kontingente." Zuletzt durften maximal 250 Fans die Heimpartien des VCW verfolgen.

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