Albin Lagergren ist bislang der einzige Neue

Für den linken Rückraum ist Lukas Nilsson im Gespräch bei den Rhein-Neckar Löwen. Das Problem: Er hat noch Vertrag bei Meister THW Kiel. Klaus Gärtner kehrt als Co-Trainer zurück.

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MANNHEIM. (bore). Die Rhein-Neckar Löwen sind nach dem Abbruch der Handball-Bundesliga-Saison seit einem Monat in der Sommerpause. Bislang steht den vier Abgängen mit Albin Lagergren vom SC Magdeburg nur ein Zugang gegenüber. Der Spanier Gedeon Guardiola, seit 2012 für die Mannheimer am Ball, geht zum TBV Lemgo, Nationalspieler Steffen Fäth wechselt zum HC Erlangen, der Däne Mads Mensah Larsen zur SG Flensburg-Handewitt und Tim Ganz zur SG Pforzheim-Eutingen.

Während in Frankreich der Ligaspielbetrieb am 23. September fortgesetzt werden soll, gibt es in Deutschland noch keinen genauen Termin; Mitte Juni soll aber feststehen, wie und wann es dann mit der Bundesliga weitergehen wird.

Martin Schwalb, der die Löwen Mitte der vergangenen Spielzeit übernommen hatte, hat seinen Spielern genaue Trainingspläne mit in den Urlaub gegeben. „Die Jungs haben alle eine Pulsuhr dabei. Es ist einfach wichtig, dass sie nicht komplett auf Null absacken“, erklärt der Coach, der ab 1. Juli mit Klaus Gärtner einen neuen Assistenztrainer an seine Seite bekommt. Gärtner war schon bis 2018 Co-Trainer bei den Löwen, damals noch unter Nikolaj Jacobsen. Wann genau die Mannheimer ihre Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnen, ist unklar.

Auch nicht klar ist, ob die Löwen noch Spieler holen. Durch den Abgang von Steffen Fäth ist im Rückraum noch Bedarf. Im Gespräch war zuletzt Rückraumspieler Lukas Nilsson. Doch der Däne hat noch Vertrag bei Meister THW Kiel. Er würde das Loch auf der Position Rückraum links stopfen. Die Mannheimer betonten in den vergangenen Tagen immer wieder, dass an einem Wechsel (noch) nichts dran sei.

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EHF-Cup heißt jetzt European League

Unterdessen hat die Europäische Handball-Föderation den EHF-Cup reformiert. Ab der Spielzeit 2020/21 trägt der Wettbewerb den Namen EHF European League (EL). Als Tabellenfünfter sind die Löwen dabei. Zwölf Teams qualifizieren sich direkt für die Gruppenphase, zwölf weitere müssen sich ihren Platz in zwei Qualifikationsrunden erspielen. Im Achtelfinale wechselt der Wettbewerb in den K.o.-Modus: Über Hin- und Rückspiel werden die Viertelfinal-Teilnehmer und die Teams für das Endrundenturnier ermittelt.