Bei Topspiel: Eintracht-Fangesänge außerhalb des Stadions

aus Eintracht Frankfurt

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Das Gesundheitsamt hat das Hygienekonzept von Eintracht Frankfurt für den Heimspiel-Auftakt in der Bundesliga genehmigt. Archivfoto: dpa

Mit Abstand und Maske haben sich Fans der Frankfurter Eintracht am Samstag vor dem Stadion ihrer Lieblingsmannschaft versammelt und für Stimmung gesorgt.

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FRANKFURT. Es waren seltene Klänge in diesen Zeiten: Gleich zu Beginn des Bundesliga-Spitzenspiels der Frankfurter Eintracht gegen den VfL Wolfsburg (4:3) waren im Deutsche Bank Park Sprechchöre der hessischen Fans zu hören. Rund 50 Anhänger hatten sich - mit Masken - auf der Otto-Fleck-Schneise vor dem Stadiongelände versammelt, feuerten ihre Farben in Höhe der eigenen Fankurve an. Nach Spielschluss legten die Anhänger dann noch mit einem Autokorso nach.

In der achten Minute durften sie den Ausgleich der Eintracht durch Daichi Kamada bejubeln, in der 27. Minute die 2:1-Führung durch Luka Jovic. Für Erheiterung sorgte im Stadioninneren ein Moment kurz vor der Pause: Die Fans pfiffen wie vor der Pandemie üblich bei einem Freistoß der Gäste. In der zweiten Halbzeit sorgten André Silva (54.) und Erik Durm (61.) für den Sieg der Hausherren - sehr zur Freude der Fans, die 90 Minuten lang immer wieder antrieben.

Schon eine Woche zuvor hatten die Frankfurter Anhänger ihre Mannschaft in Dortmund unterstützt: Beim 2:1-Erfolg beim BVB hatten sich rund 70 Fans vor der dortigen Arena getroffen. Nach gut einer halben Stunde löste die Polizei die friedliche Versammlung auf, begleitete die Fans zu ihren Fahrzeugen.

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