Die Siegesserie der Adler Mannheim ist gerissen

DEL-Spitzenreiter unterliegt den Straubing Tigers mit 2:3 und erwartet nun zum Gipfeltreffen den Tabellenzweiten EHC München. Da könnte Sean Collins sein Debüt geben.

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MANNHEIM. (bore). Die Siegesserie der Mannheim Adler in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist am Samstag gerissen. Der Tabellenführer verlor bei den Straubing Tigers mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung. Schon am Montagabend empfangen die Adler (49 Punkte) den Tabellenzweiten EHC München (43) zum Gipfeltreffen der Südgruppe. Da könnte der jüngste Neuzugang Sean Collins sein Debüt geben. Ein Corona-Test soll darüber entscheiden.

„Straubing hat ein gutes Spiel gezeigt, wir waren dagegen nicht auf der Höhe“, befand Adler-Angreifer Matthias Plachta nach der Partie. Bis zu dem Spiel in der Straubinger Arena am Pulverturm hatten die Mannheimer sieben Begegnung in Folge gewonnen. Dass die Serie nun beim Drittletzten zu Ende ging, kam ein wenig überraschend. Trainer Pavel Gross fand schnell die Gründe für das Negativerlebnis: „Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren, hatten dadurch nur wenig Puckbesitz und kaum Chancen.“

Die Verlängerung indes war schon nach 58 Sekunden vorbei. Jeremy Williams lenkte nach vorhergehenden Scheibenverlust der Adler einen Schuss von Teamkollege Marcel Brandt zum Straubinger 3:2 ins Tornetz. „Ein unnötiger Fehler hat die Partie entschieden, der Sieg von Straubing geht aber in Ordnung“, so Gross.

Tore: 0:1 Wolf (3:35), 1:1 Balisy (32:38), 1:2 Larkin (46:33), 2:2 Mouillierat (58:34), 3:2 Williams (60:58). – Schiedsrichter: Steingroß/Rohatsch (Berlin/Lindau). – Strafminuten: 6:4. – Beste Spieler: Balisy/Larkin.