Adler Mannheim wollen es gegen Düsseldorf besser machen

Die Adler Nigel Dawes (rechts) und Lean Bergmann wollen wieder jubeln. Foto: dpa

Nächstes Geisterspiel für den Tabellenzweiten. Maik Katic ist wieder fit und Petri Vehanen der neue Torwarttrainer.

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MANNHEIM. Mark Katic steht vor seiner Rückkehr in den Kader der Mannheimer Adler. Wenn die Kurpfälzer in der Deutschen Eishockey-Liga am Freitag, 19.30 Uhr, im nächsten Geisterspiel die Düsseldorfer EG erwarten, wird auch der 32 Jahre alte Verteidiger, der lange pausierte, wieder dabei sein. Der kroatisch-kanadische Crack, der April 2018 bei den Adlern unter Vertrag, hat unter der Woche seine Quarantäne über- und den medizinischen Check bestanden.

Die 3:7-Heimpleite gegen Wolfsburg am Sonntag hat der Tabellenzweite laut Trainer Pavel Gross verarbeitet: „Wir wissen, dass wir besser spielen können. Wir sind zu wenig gelaufen und haben die Zweikämpfe nicht angenommen.“ Ob die fehlende Kulisse den Ausschlag für die klare Niederlage gegeben hat? Gross verneint: „Ich glaube nicht, dass die Partie mit Zuschauern grundlegend anders verlaufen wäre.“

Gegen den Achten Düsseldorfer EG wollen es die Mannheimer nun besser machen. „Wir müssen einfach und geduldig spielen, die Scheibe oft zum Tor bringen“, gibt Gross die Richtung vor. Am Sonntag, 16.30 Uhr, treten die Adler beim derzeitigen Sechsten ERC Ingolstadt an. Das Hinspiel gewannen die Mannheimer mit 4:3.

Derweil haben die Adler mit Petri Vehanen einen neuen Torwarttrainer unter Vertrag genommen. Der Finne, von 2014 bis 2018 im Tor der Eisbären Berlin, war zuletzt in derselben Funktion bei seinem Stammverein Lukko Rauma aktiv. Der Kontrakt mit dem bisherigen Torwarttrainer Rostislav „Hugo“ Haas (52) wurde aus persönlichen Gründen vorzeitig aufgelöst.