20180216-RMP-EM SV-ZG_HALBF-wkhalb.07 (Handwerk in guten Händen)-WK Wiesbaden

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Handwerk in guten Händen I 7 Die Zukunft des Handwerks gestalten und erhalten Warum für Elektroniker David Döring der „Jungmeister” so wichtig ist 2017 trat er im Kurhaus Wiesbaden auf der HWK-Abschlussfeier als Jungmeisterredner auf. Bereits ein Jahr zuvor hatte David Döring im Alter von gerade 20 seine Meisterprüfung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik als Jahrgangsbester abgelegt. Seine rund zwei Jahre Berufspraxis als Meister kommen ihm sehr zugute. David Döring arbeitet in der fünften Generation im familieneigenen Handwerksbetrieb. Zusammen mit seinem Vater leitet er das Unternehmen. David Döring besucht die verschiedenen Baustellen, bespricht sich mit Architekten und Bauleitern, teilt die Arbeiten ein und arbeitet auch selbst mit. Zwei Azubis bildet er zurzeit aus: „Als Meister kann ich ihnen alles beibringen, was sie brauchen, um ihre Gesellenprüfung zu bestehen“, freut sich der junge Meister, „und ihnen auch das Wissen vermitteln, das sie als Gesellen später auf der Baustelle benötigen, um Aufträge und Arbeiten ebenso gekonnt wie sicher selbstständig auszuführen.“ Denn gerade das gehört zu seinen Zielen: Das Wissen und Können seines Handwerks weiterzugeben, junge Leute gut auszubilden, um auch auf diesem Weg das handwerkliche Können zu erhalten und möglichst zu erweitern. Als Meister betreut er „seine“ Azubis mehrere Jahre und kann verfolgen, wie viel sie in dieser Zeit gelernt haben. Mittlerweile ist er Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss und kann den Erfolg seiner Ausbildung direkt überprüfen. Wichtig ist ihm deshalb nach wie vor, vor allem auch das eigene Wissen zu vertiefen. „Das geht mit der Meisterausbildung viel besser, man lernt mehr und detaillierter, man gewinnt Zugang zu weiteren Wissensquellen“, beschreibt er einen der Vorzüge der Meisterausbildung. Er betreibt regelmäßige Weiterbildung: In Lauterbach besucht er zum Beispiel Kurse über VDENeuerscheinungen und neue Normen. Auch bei Innungstreffen gibt es regelmäßig neue Informationen, beispielsweise über neue Produkte. Dieses Wissen hilft auch bei der Kundenberatung. David Döring würde jederzeit wieder die Meisterschule besuchen und empfiehlt diesen Schritt ausdrücklich. Angst vor den Kosten brauche niemand zu haben, es gebe schließlich Meister BAföG und Unterstützung vom Studentenwerk. Als Meister könnte er schließlich auch studieren, hierzu hat David Döring aber noch keinen persönlichen Entschluss gefasst. fms Foto: Manuela Döring


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