20180216-RMP-EM SV-ZG_HALBF-wkhalb.04 (Handwerk in guten Händen)-WK Wiesbaden

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4 I Handwerk in guten Händen „Der Meistertitel ist ein echtes Qualitätssiegel” Ausbildungsmeister Holger Lorenz spricht über die Details und Vorzüge einer Meisterausbildung Holger Lorenz (38) ist Ausbildungsmeister im SHK-Handwerk am Berufsbildungs- und Technologiezentrum II der Handwerkskammer Wiesbaden. Im Interview berichtet er über die Details und Vorzüge einer Meisterausbildung. Wie lange dauert eine Meisterausbildung und was zeichnet sie besonders aus? Die Dauer einer Meisterausbildung ist natürlich von Gewerk zu Gewerk recht unterschiedlich. Zudem kann man die Prüfungsteile in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren. Im Sanitär-Heizungs-Klima- Handwerk (SHK) sind die Teile I und II in Vollzeit in acht Monaten und in Teilzeit in circa 20 Monaten zu durchlaufen. Hinzu kommen noch die allgemeinen Teile III und IV, für die man in Vollzeit etwa sechs Wochen und in Teilzeit circa neun Monate benötigt. Durch diese Struktur können wir sehr flexibel auf unsere Teilnehmer zugehen: Möchte jemand aus bestimmten Gründen, zum Beispiel einer Firmenübernahme von einem kranken Firmeninhaber, seine Meisterausbildung möglichst schnell abschließen, sollte er alle Teile in Vollzeit abschließen. Wenn er hingegen familiär gebunden ist, in Teilzeit. Wir beraten unsere Teilnehmer dazu gerne. In welchen Handwerken ist die Meisterausbildung besonders gefragt? Wo wären dagegen mehr Auszubildende wünschenswert oder sogar erforderlich? Sehr gefragt ist die Meisterausbildung im Elektro-, Sanitär- Holger Lorenz (l.) gibt sein Wissen gerne an die Auszubildenden und Gesellen seines Handwerks weiter. Foto: HWK und Heizungsbauer-Handwerk sowie im Kfz-Handwerk. Aber auch die Rollladen- und Sonnenschutz Meister sowie Fliesen, Platten-, und Mosaiklege- Meister sind gefragt. Der Meistertitel ist eben in allen Handwerken in Deutschland ein Qualitätssiegel. Grundsätzlich werden in allen Gewerken immer gute Auszubildende gebraucht. Was halten Sie davon, dass es keine Gesellenzeit mehr gibt, sich also ein frisch gebackener Geselle sofort zur Meisterausbildung anmelden kann? Natürlich gibt es Junggesellen, die in ihrer Ausbildung durch herausragende Leistung aufgefallen sind. Aber: Erfahrung ist


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