20180216-RMP-EM SV-ZG_HALBF-wkhalb.03 (Handwerk in guten Händen)-WK Wiesbaden

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Handwerk in guten Händen I 3 „Die Meisterausbildung bleibt wichtig” Ministerpräsident Volker Bouffier spricht über die Zukunft des Handwerks Herr Ministerpräsident, gerade Abiturientinnen und Abiturienten studieren lieber, als einen Handwerksberuf zu ergreifen. Bietet das Handwerk nicht genug Alternativen? Doch, das tut es. Deshalb werben wir auch bei jeder Gelegenheit für die große Attraktivität von Handwerksberufen. Junge Menschen müssen wissen, dass hier Zukunftsberufe liegen, die große Aufstiegschancen bieten. Und wer einen Meister hat, kann sich auch noch für ein Studium entscheiden. Der Wirtschaft und damit auch dem Handwerk stehen durch die Digitalisierung ein ungeheurer Umbruch bevor. Wie wichtig ist vor diesem Hintergrund die Meisterausbildung? Mit der Digitalisierung werden ganz neue Berufsbilder entstehen und sich auch für Handwerksbetriebe große Chancen bieten. Die Meisterausbildung bleibt wichtig wie eh und je, denn sie wird natürlich ständig an die neuen Anforderungen angepasst. Mittlerweile gibt es etliche Handwerksberufe, in denen man auch ohne Meistertitel selbstständig arbeiten kann. Für wie wichtig halten Sie ihn in der Zeit der Globalisierung? Natürlich geht vieles auch ohne Meister. Aber der Meisterbrief ist ein europaweit anerkannter und einzigartiger Nachweis für professionelles Arbeiten und Ausbilden. Die Qualität und Leistung handwerklicher Arbeit ist erstklassig bei uns. Darum beneiden uns viele Länder. Der Meistertitel bietet viele Alternativen – von der Selbstständigkeit bis hin zum Studium auch ohne Abitur. Der zeitliche und anfänglich auch finanzielle Aufwand hierfür ist nicht gering. Lohnt sich dieser Weg trotzdem? Ja, sicher. Die Anforderungen an ein Studium dürfen nicht unterschätzt werden. Und es ist besser, eine Ausbildung zu beginnen als ein Studium abbrechen zu müssen. Darüber hinaus ist die Praxiserfahrung etwas, was man im Studium nicht erlernt. Da nach der erfolgreichen Meisterprüfung der Weg trotzdem für ein Studium offen ist, gibt es in Hessen kein entweder oder. Wir Volker Bouffier Foto: Staatskanzlei Hessen unterstützen diesen Weg finanziell mit dem Meister- BAföG. Nicht zuletzt sind die Arbeitsmarktsituation und die Perspektive auf einen gesicherten Arbeitsplatz derzeit gerade für das Handwerk hervorragend. fms


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