20180216-RMP-EM SV-ZG_HALBF-wkhalb.02 (Handwerk in guten Händen)-WK Wiesbaden

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2 I Handwerk in guten Händen Der Meisterbrief steht für besonderes handwerkliches Talent, Leistung und Qualität Bei uns im Handwerk liegen Talent, Leistung und Qualität ganz nah beieinander – ja, sie bedingen einander. Wer einmal an sich festgestellt hat oder wem einmal gesagt wurde, er habe besonderes handwerkliches Geschick, der wird sich bemühen, dieses auch unter Beweis zu stellen und in etwas Brauchbares umzumünzen. Man muss wissen, wie man etwas aus sich macht Es geht darum, ein Bewusstsein und Gespür für die eigenen Fähig- beziehungsweise Fertigkeiten zu entwickeln; doch dies kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern bedarf einer Entwicklung, in der sich das eigene Tun und die eigenen Fähigkeiten auch im Urteil Dritter positiv widerspiegeln. Man muss wissen, wie man etwas aus sich macht. Der Meisterbrief bescheinigt besonderes handwerkliches Talent und Leistung und steht somit für hohe Qualität und einen besonderen Anspruch an das eigene Schaffen. Damit nutzt er nicht nur demjenigen, der ihn sich verdient hat, sondern auch allen, die beste handwerkliche Arbeitsergebnisse erwarten. Der Meisterbrief ist das „Rückgrat” der Qualitätssicherung Dass das „Rückgrat” handwerklicher Qualitätssicherung immer wieder aufs Neue zu Höchstleistungen anspornt, haben die 465 Jungmeisterinnen und Jungmeister des Prüfungsjahrgangs 2017 – übrigens noch einmal 48 mehr als im Vorjahr – gezeigt, die ihre Meisterprüfungen in insgesamt 20 Handwerken erfolgreich abgeschlossen haben. Sie stehen für die Zukunft des Handwerks, und es wurde alles dafür getan, sie bestmöglich darauf vorzubereiten. Was wir ihnen mit auf den Weg geben, werden auch sie einmal an die nächste Generation weitergeben. So bleibt zu hoffen, dass diese traditionelle Kette handwerklichen Wissens- und Qualitätstransfers weiterhin die Wertschätzung erfährt, die ihr zusteht. Der Meisterbrief ist für das Handwerk unabdingbar. Deshalb lohnt es sich, wenn wir hierfür stets unsere Stimme erheben und uns für die Sicherung und Weiterentwicklung der handwerklichen Meisterqualifikation einsetzen. Alle frischgebackenen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister beglückwünschen wir herzlich zu ihren bestandenen Meisterprüfungen. Klaus Repp Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden Bernhard Mundschenk Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden Ein Meister fällt nicht vom Himmel Klaus Repp (l.), Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, und Bernhard Mundschenk, Kammerhauptgeschäftsführer, gratulieren den frischgebackenen Meisterinnen und Meistern. Foto: HWK


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