Mit Monster und Minister für mehr Lesen in Wiesbaden

aus Kruschel feiert Geburtstag

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Kultusminister Alexander Lorz besucht gemeinsam mit Zeitungsmonster Kruschel die Grundschule in Wiesbaden-Nordenstadt. Viele hessische Schulen nehmen derzeit am Leseprojekt mit der Kinderzeitung teil, finanziert über das Förderprogramm "Löwenstark".

Über die Corona-Pandemie hat sich die Lesekompetenz in vielen Schulen und Klassen in Hessen verschlechtert. Kruschel und Kultusminister Alexander Lorz wollen dagegen helfen.

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Wiesbaden. Kinder toben zusammen auf dem  Schulhof und flitzen in ihre Klassenzimmer - in den Schulen ist wieder Alltag eingekehrt. Doch Corona hat Spuren hinterlassen. Studien zeigen, dass Grundschüler durch Homeschooling und Unterrichtsausfall in der Lesekompetenz zurückgefallen sind. Um das wieder aufzuholen, gibt es Förderprogramme - und extra Geld für die Schulen, um diese zu finanzieren.

Viele Schulen nehmen in diesem Jahr deshalb am Leseprojekt mit der Kinderzeitung „Kruschel” teil - so wie die Grundschule in Wiesbaden- Nordenstadt. Dort lesen derzeit alle vier 3. Klassen die Kinderzeitung und finanzieren dies über „Löwenstark”, wie das Förderprogramm in Hessen heißt, das gemeinsam von Bund und dem Land finanziert wird. Allen hessischen Schulen wird darüber Geld zur Verfügung gestellt. „Wir geben den Löwenanteil von ‚Löwenstark‘ direkt an die Schulen, denn ich glaube, die Schulen können selbst am besten bewerten, was die Schüler brauchen”, erklärt der Minister beim Schulbesuch. 

Die Viertklässler der Grundschule Wiesbaden-Nordenstadt haben viele Fragen an Kultusminister Lorz und Zeitungsmonster Kruschel.
Die Viertklässler der Grundschule Wiesbaden-Nordenstadt haben viele Fragen an Kultusminister Lorz und Zeitungsmonster Kruschel. (© VRM - Sascha Kopp)

Finanziert wurden über Löwenstark in Nordenstadt bereits Schwimmkurse, Theater- und Naturprojekte - und nun das Leseprojekt mit „Kruschel”. Und wie gut dies bei den Drittklässlern ankommt, davon konnte Alexander Lorz sich bei einem Besuch einer „Kruschel-Klasse” selbst überzeugen. Begleitet wurde der Minister dabei vom Zeitungsmonster der VRM. „Wie haben Sie Kruschel denn kennengelernt?”, wollen die Kinder wissen. „Über die Tageszeitung”, verrät der Minister. „Ich lese nämlich gerne Zeitung - und eines Tages war Kruschel da drin!” Außerdem gibt es jede Woche eine extra Zeitung für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren: „Dass die Kinder- zeitung mit ‚Löwenstark‘ in den Schulen zum Einsatz kommt, freut mich besonders”, so Lorz.

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In der Klasse von Susanne Oskamp-Lehmann kommt „Kruschel” prima an. Begeistert erzählen die Kinder, was sie am liebsten lesen, und auch die Arbeitsblätter, die es immer zur aktuellen Ausgabe gibt, machen Spaß. Die findet auch die Klassenlehrerin gut und hilfreich. Denn um diese zu lösen, müssen die Kinder ganz genau die Zeitung gelesen haben.

Gute Nachrichten hat der Kultusminister auch dabei: „Löwenstark” geht weiter! Das bedeutet für die Schulen: Auch im neuen Jahr und dann im Schuljahr 2023/2023 gibt es Geld für Förderprojeke, so wie „Kruschel”.

 Das Sonderheft „Wie entsteht eine Zeitung” war gut zur Einführung - auch für uns Lehrer, weil wir nicht vorher an einer Fortbildung teilnehmen mussten.

L
Lehrerin

 Die Arbeitsblätter fordern heraus, die Zeitung intensiv zu lesen. Ich konnte die Kinder gut alleine arbeiten lassen.

L
Lehrerin

Mit „Kruschel” lernen die Kinder spielerisch, das Zeitunglesen zu üben und erfahren mehr über Medien und wie sie sinnvoll genutzt werden.

L
Lehrerin