Labbadia will nichts hochstilisieren

Jürgen Klopp (links) und Thomas Tuchel. Foto: dpa

Das ganze Ding mit dem Fußballtrainer-Karussell ist eine Riesenverschwörung. Sie wurde in dunkler Nacht ausgedealt, unter Koordination von Uli Hoeneß in der Kantine der...

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. Kloppo: Affengeil, Thomas. Du verarschst die Fischköppe vom HSV. Und dann: BVB. Und das mit meiner Provision - is‘ klar, ne? Tuchel: Alle denken, ich bin schwierig. Das ist total ungerecht. Ich bin doch einfach nur genial. Und die Süddeutsche Zeitung schreibt, ich hätte eine sozial-romantische Ader. Kloppo: Red‘ kein Scheiß. Als Du die A-Jugend von Mainz 05 trainiert hast, hast Du noch die Bälle aufgepumpt. Magath: Eigentlich müsste ich zu Dortmund. Aber wenn die mein Gehalt bezahlen, haben sie vielleicht kein Geld mehr, um neue Medizinbälle fürs Training zu kaufen. Hoeneß: Hör‘ auf, Felix, Du hast doch neulich in England schon nix mehr hingekriegt. Magath: Aber nur, weil die mich nicht verstanden haben. Die haben nach meinem Training auf dem Boden gelegen, haben sich übergeben und Blut gespuckt. Vielleicht lag das am Essen. Jedenfalls haben die mich überhaupt nicht verstanden. Ich glaub‘, die konnten auch gar kein Englisch.

* (Was Magath nicht verrät: Er hat im tiefsten Kerker der JVA schwere alte Ketten und Eisenkugeln abgegriffen, mit denen sie vor hundert Jahren hier die Knackis ruhiggestellt hatten. Falls er doch noch Trainer in Dortmund würde und dort kein Geld mehr da ist für neue Medizinbälle). Kloppo: Felix, ehe Du in Dortmund Trainer wirst, stellen die noch mal Lothar "Emma" Emmerich im Sturm auf. Hoeneß: Der ist tot. Labbadia: Egal. N‘ guter Trainer weckt Tote auf. Man darf das nicht hochstilisieren. Kloppo: Ich bin nicht mal müde. Überhaupt nicht. Hoeneß: Mensch, Bruno! Ich hätte mein halbes Aktiendepot gewettet, dass Du jetzt wieder ‚hochsterilisieren" sagst. Labbadia: Quatsch. Da hat mich doch damals der, äähh, Boris Becker verarscht, der hat mir erzählt, das hieße ‚hochsterilisieren‘, weil irgendeine Tussi gerade mit ihm Schluss gemacht hatte. Da hat der mich doch voll geleimt, der alte Leimer, äähh, Leimener. Tuchel: Warum ist das alles so schwierig, warum bin ich bloß so schwierig? Hoeneß: Halt den Ball flach, Du kriegst doch Deine Chance. Tuchel: Dortmund und Bayern - das ist doch trivial. Real Madrid auch. Aber Real Madrid hat auch gesagt, ich wär‘ so schwierig. Von der schwierigen Sorte hätten sie schon genug, zum Beispiel den Gegelten mit den zu engen Höschen, diesen Cristiano Dingsbumms, CR K2R, oder so. Ich bin als Papst im Gespräch. Mindestens. Kloppo: Bist Du noch ganz dicht? Auf die Heilsbringer-Nummer hab‘ ich das Urheberrecht! Und ich bin nicht müde! Tuchel: Der Vatikan sagt, der aktuelle Papst ist zu offensiv und achtet zu wenig auf die Deckung. Wenn man bedenkt, was der für Kracher loslässt. Das ist auch so ein Schwieriger. Ich versteh‘ ihn. Labbadia: Ich find‘ den okay, auch wenn er gesagt hat, die Katholiken sollten sich nicht vermehren wie die Karnickel, das darf man nicht hochsterili... Hoeneß: BRUNO!!

* Ein JVA-Bediensteter: Meine Herren, draußen steht einer, den versteh‘ ich kaum. Kloppo: Wolle mer‘n roilosse? JVA-Bediensteter: Er sagt, er sei der Loddar und würde den Trainerjob sofort annehmen. Hoeneß: Welchen?

* (Jetzt hat sich Lothar Matthäus in die JVA-Kantine geschlichen, nachdem er seine gefühlt 17. Ehefrau - leicht bekleidet - vorgeschickt hat, um den JVA-Bediensteten abzulenken.) Lothar: Egal, welcher Trainerjob. Ein Loddarmaddäus is‘ net schwierig. Hoeneß: Aber dumm wie Brot. Eigentlich bin ich auf Distanz zum Pep. Der verliert bloß noch. So ein Training hätte der Daum sogar total zugekokst noch hingekriegt. Olli Kahn hat immer gesagt: Wir brauchen Eier. Der Pep hat nicht mal mehr Haare! Und jetzt hat er den Doc rausgeekelt. Trotzdem: Du, Lothar, Du wirst höchstens Platzwart.... Lothar: Ein Loddarmaddäus.... Hoeneß ...Platzwart hier im Knast. Ehrenamtlich. Lothar: Und wann wird ein Loddarmaddäus dann Freigänger?