Beim Kinderzug der Gibber Kerbegesellschaft gibt’s einen...

Lustige Mützen und grüne Kragen tragen die Pestalozzischüler beim Kinderzug. Foto: wita/Uwe Stotz  Foto: wita/Uwe Stotz

Eine närrische Kolone schlängelt sich am Dienstagnachmittag durch die Gibber Gassen. Wer den Blick gen Himmel richtet, bemerkt kleinere und größere bunte Flugobjekte –...

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BIEBRICH. Eine närrische Kolone schlängelt sich am Dienstagnachmittag durch die Gibber Gassen. Wer den Blick gen Himmel richtet, bemerkt kleinere und größere bunte Flugobjekte – meist aus Zucker – die sich in hohem Bogen ihren Weg Richtung Kinderhand bahnen.

Das Wetter spielt auch diesmal nicht wirklich mit. „Im vergangenen Jahr war es aber noch schlimmer, und wir mussten unseren Umzug unter der vor dem Kerbeplatz gelegenen Autobahnbrücke feiern“, erinnert sich Ralf Burneleit, Vorstandsmitglied der Gibber Kerbegesellschaft.

Bälle, Kreppel und Süßigkeiten

Doch viele Eltern und Kinder trotzen der unfreundlichen Witterung, säumen den Wegesrand der Zugroute und jubeln den Vorbeiziehenden zu. Mit dabei sind eine Kindergruppe der Pestalozzischule, die Kinderstube Kalle Wirsch, die Bambinis der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich, das Kolping Männerballett „Biebricher Waden“, die Wiesbadener Taunusmusikanten und natürlich die Gibber Kerbegesellschaft mit einer Fußgruppe und einem großen Motivwagen, der dieses Jahr ganz unter dem Motto „Asterix und Obelix“ steht.

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Auch den Zugteilnehmern sind die Regentropfen nicht anzumerken, und so wird noch die ein oder andere Ehrenrunde gedreht, bis auch wirklich alle Kinder etwas abbekommen haben. Die sammeln nämlich fleißig die ihnen zugeworfenen Süßigkeiten, Bälle und Kreppel ein. Letztere stammen von der Bäckerei Pfennig, die die Gibber Kerbegesellschaft seit Jahren unterstützt. Auch die den Zug begleitende Polizei wird mit dem runden Gebäck versorgt: Marina Pfennig reicht einen vollgepackten Teller in einen Einsatzwagen. Außerdem steht das Autohaus Hille und Walther den Gibber Organisatoren helfend zur Seite, berichtet Burneleit.

Auch für das leibliche Wohl der Erwachsenen ist gesorgt. Vor Gaststätten, die auf dem Weg des Zuges liegen, wie der „Bratkartoffel“ und dem „Nonnenhof“, sammeln sich Menschen, die mit einem Glas Sekt in der Hand dem Zug beiwohnen und den letzten Fastnachtstag feiern.

Feiern ist dann auch noch mal bei der Gibber Kerbegesellschaft angesagt. Bei ihrer Afterzug-Party im Vereinsheim herrscht bis in die späten Abendstunden ausgelassene Stimmung.