Über 40 neue Auszubildenden bei Infraserv geehrt

Die meisten der Ausgelernten bleiben ihren Betrieben erhalten. Nur wenige orientieren sich neu. Foto: Infraserv Wiesbaden

Ein neuer Ausbildungsjahrgang wurde Ende Juni in den Berufsalltag verabschiedet. Es war die letzte Verabschiedung für den aktuellen Leiter des Bildungszentrums.

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AMÖNEBURG. (red). Im Rahmen einer virtuellen Abschlussfeier hat das Infraserv Wiesbaden (ISW) Bildungszentrum 41 junge Menschen nach ihrer erfolgreichen Berufsausbildung mit ihrem Abschlusszeugnis prämiert. Die Ausgebildeten kommen aus 15 verschiedenen Berufen, darunter unter anderem neun Chemikanten und sechs Chemielaboranten. Fast alle Ausgelernten werden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen, nur wenig orientieren sich um, wie Infraserv mitteilte.

Letzte Abschiedsfeier für ausscheidenden Leiter

Die zur Feier zugeschalteten Sommerabsolventen gaben sich sehr dankbar. Einer von ihnen, Stefano Matranga, kam dabei auch zu Wort. Vor fünf Jahren kam der heute 31-Jährige aus Italien nah Deutschland und begann bald seine Ausbildung im Industriepark Wiesbaden. Heute spricht er fließend Deutsch und ist ausgelernter Elektroniker für Betriebstechnik. „Die Ausbilder im Bildungszentrum haben uns viel beigebracht und standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite“, betont Matranga. Er hat seine Lehre in nur drei statt dreieinhalb Jahren abgeschlossen.

Coronabedingt war es nicht die erste virtuelle Abschiedsfeier, doch für einen die letzte. Nach rund 46 Arbeitsjahren im Industriepark wird Leiter Ralf Benuar seine Leitungsaufgaben Ende August an seinen Stellvertreter Alexander Achatz übergeben. Benuar war zuvor ab 1989 als Dozent und Ausbilder im Technologiezentrum der Aus- und Weiterbildung tätig und von 1996 bis 2018 Fachbereichsleiter des Bereichs Technische Ausbildung.