Startschuss für Eisbahn auf dem Kindersternschnuppenmarkt

Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) freut sich bei der offiziellen Eröffnung des Kindersternschnuppenmarktes auf dem Luisenplatz mit Eiskunstlauflegende Marika Kilius und Andreas Steinbauer von der Sporthilfe Wiesbaden über strahlende Kinderaugen (von links).

Einen Tag nach Öffnung des Wiesbadener Kindersternschnuppenmarktes auf dem Luisenplatz ist nun die Kunststoff-Eisbahn in Betrieb gegangen: Es liegen bereits 250 Anmeldungen vor.

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Wiesbaden. Am Dienstag ging der Wiesbadener Kindersternschnuppenmarkt mit Karussell, Bimmelbahn und Kinderbackstube an den Start. Einen Tag später zog nun die Hauptattraktion nach: Bis inklusive 8. Januar können kleine Eislauffans im Alter von sechs bis 14 Jahren auf der 440 Quadratmeter großen Schlittschuhbahn ihre Runden drehen; für Anfänger stehen Laufhilfen zur Verfügung, außerdem ist eine erwachsene Begleitperson erlaubt. Entsprechend den Energiesparmaßnahmen handelt es sich anders als im Vorjahr um keine konventionelle Eisbahn, sondern um eine Kunststoffalternative, die ohne Kühlaggregate betrieben wird.

Pro verlegte Schlittschuhbahnplatte wird ein Baum gepflanzt

Der Abrieb werde selbstverständlich ordnungsgemäß entsorgt und entfernt, betonte Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) bei der Eröffnung. Als weiteres Plus in Sachen Nachhaltigkeit nannte sie den Umstand, dass die weltweit mit Synthetikeisbahnen operierende Schweizer Firma für jede verlegte Platte einen Baum pflanze. Zudem werden die gebrauchten Platten nach Abschluss des Schlittschuhvergnügens dem Recycling-Kreislauf zugeführt.

Mit dem Kindersternschnuppenmarkt, der von der Wirtschaftsförderung um Birgit Knetsch initiiert und vergangenes Jahr zum ersten Mal durchgeführt werde, sei ein weiterer Baustein zur Belebung der Innenstadt erreicht worden, so Hinninger. Ein Lob ging an das Engagement der Partner wie die Sporthilfe Wiesbaden, welche sich für die Realisierung und den Betrieb der Schlittschuhbahn verantwortlich zeichnet. 85.000 Euro stellt die Stadt Wiesbaden zur Verfügung, Sponsoren ermöglichen die kostenfreie Nutzung für Schulklassen und Vereine nach Voranmeldung (Reservierung). „Uns liegen schon 250 Anmeldungen vor”, freut sich Andreas Steinbauer als 1. Vorsitzender.

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Eiskunstlauflegende Marika Kilius übernimmt Schirmherrschaft

Wie der Lauf auf dem Kunstoff-Eis im besten Fall aussehen kann, zeigte die 16-Jährige Tessa Fladung vom RSC Wiesbaden im Kurzprogramm ihrer Kür. Für den sportlichen Aspekt sei die Kunststofffläche schwierig, weil man nicht viel Halt auf der Kante habe, erklärt Eiskunstlauflegende Marika Kilius, die auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Luisenplatz-Eisbahn übernommen hat. „Aber wenn man nicht gerade für die WM trainiert, ist dieses Eis das größere Vergnügen und sehr praktisch: Denn beim Hinfallen werden die Kinder nicht nass.” Ergänzend zum Eislaufspaß ist ein loses Programm aus Musik und Vorführungen vorgesehen, so Steinbauer: auch der Nikolaus werde gelegentlich vorbeikommen.