Meinung

Kommentar zum Glühwein: Neue Ideen

Martin Schirling
Glühwein ist immer noch „das” Getränk auf dem Sternschnuppenmarkt, aber Alternativen mischen den Markt auf.

Es muss nicht immer klassischer Glühwein auf dem Sternschnuppenmarkt sein, findet Martin Schirling

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Den Schal bis zu den Ohren hochgezogen, die kalten Hände um die heiße Keramiktasse geschmiegt, diesen beidhändig zum Mund geführt und vorsichtig das heiße Getränk genießen. Dazu ein Schwätzchen in geselliger Runde, so oder ähnlich passiert es tausendfach jeden Tag auf dem Sternschnuppenmarkt. Glühwein gehört zu Weihnachtsmärkten wie die Krippe in die katholische Kirche an Weihnachten. So ist es auch in diesem Jahr, der Sternschnuppenmarkt als geselliger Treffpunkt boomt, die Standbetreiber sind zufrieden. Aber eines ist anders als in der Vergangenheit. Das Publikum ist experimentierfreudig und die Beschicker befriedigen das - es gibt zahlreiche neue Getränke-Kreationen. Zum Beispiel heißer Orangensaft, weihnachtlich gewürzt, mit Schuss und Sahnehaube, weißer oder roter Glühwein, mit Gin oder Aperol, oder komplette Cocktail-Kreationen, statt mit Eis auf dem Sternschnuppenmarkt in heiß. Fantasie und auch dem Geldbeutel sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt und am Ende muss natürlich auch die Kasse stimmen, niemand arbeitet umsonst. Und es gibt noch einen Trend, der auf dem Weinfest seinen Anfang nahm und sich auf dem Sternschnuppenmarkt fortsetzt, es gibt immer mehr alkoholfreie Glühwein-Varianten. So ist für jeden das Passende dabei.