Drei Hansenberg-Teams gewinnen Preise

Auf dem Vormarsch: Das Team „Voltvoyage“ mit Sophie Maria Granitzny, Nora Heinzer, Bennet Haeberlin, Larissa Schneider, Robin Lagaly, und Philipp Wildermuth (v.l.) gewinnt Gründerpreis. Foto: Naspa

Die Schüler aus Johannisberg gewinnen beim Deutschen Gründerpreis und beim Ideenwettbewerb.

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JOHANNISBERG. Der Deutsche Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler geht in diesem Jahr erneut an sechs Jugendliche der Internatsschule Schloss Hansenberg. Das Siegerteam „Voltvoyage“ aus Johannisberg entwickelte ein Konzept für einfaches und klimafreundliches Laden von E-Bikes.

Schon 2021 war ein Team von Schloss Hansenberg beim Preis siegreich gewesen. Besonders überzeugend sei die gute Umsetzbarkeit des Konzepts von „Voltvoyage“ gewesen, teilte die Jury mit. Eine im Fahrradständer integrierte Ladestation ermögliche ein für alle Akkus geeignetes kabelloses und schnelles Laden. Der Strom könne tagsüber zu bis zu 60 Prozent aus einer Solarzelle gewonnen werden.

Das Team „Voltvoyage“ mit Sophie Maria Granitzny, Bennet Haeberlin, Nora Heinzer, Robin Lagaly, Larissa Schneider und Philipp Wildermuth hat sich bundesweit gegen 843 Teams durchgesetzt. Platz vier geht an das zweite Team vom Hansenberg. „Temptech UG“ hat einen thermochromatischen Sticker entwickelt, der anzeigt, ob ein Gegenstand zu heiß zum Anfassen ist. Gecoacht wurden die Teams von Ex-Lehrer Paul Rauh, von der Nassauischen Sparkasse (Naspa) hat Mona-Theres Wagner als Spielbetreuerin unterstützt. Das Existenzgründer-Planspiel für Schülerinnen und Schüler wird seit 1999 vergeben. Initiatoren sind das Magazin „Stern“, das ZDF, Sparkassen sowie der Autobauer Porsche. Bundesweit nahmen rund 3500 Schülerinnen und Schüler in 844 Teams am Wettbewerb 2022 teil. Das Ziel der Initiatoren ist es, das Gründungsklima im Land zu fördern und potenziellen Unternehmern Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Ausgezeichnet wird nicht die kreativste Idee, sondern der tragfähigste Businessplan.

Wirtschaftswissen und Gründertum

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Mit „Flexprotexx“, einem flexiblen Protektor aus Schaumglasgranulat, überzeugten sechs Schüler der Internatsschule Schloss Hansenberg außerdem beim Deutschlandfinale von „business@school“, der Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Normale Schützer behindern Skater oft beim Sport. „Flexprotexx“ hingegen bietet durch den enthaltenen nichtnewtonschen Stoff maximalen Schutz, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Für die passende Optik arbeitet das Team mit bekannten Künstlern zusammen.