Weihnachtsmär(kt)chen wird wieder ein Erfolg

Die „Schlossgeister" organisieren zum zweiten Mal ein Weihnachtsmär(kt)chen.  Foto: von Mengden   Foto: von Mengden

Im vergangenen Jahr war der Erfolg des Massenheimer Weihnachtsmär(kt)chens so groß, dass es dieses Angebot am ersten Adventswochenende gleich an zwei Tagen gab. Rund 500...

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MASSENHEIM. Im vergangenen Jahr war der Erfolg des Massenheimer Weihnachtsmär(kt)chens so groß, dass es dieses Angebot am ersten Adventswochenende gleich an zwei Tagen gab. Rund 500 Menschen strömten auf den vorweihnachtlichen Markt, sodass von einem Märchen für die Veranstalter gesprochen werden konnte, wie es in der Schreibweise der Veranstaltung herauslesbar ist. Auch dieses Jahr fanden sich mit Heike Lempp, Gaby Geis, Doris Sachs, Nicole Hörster, Veronique Nicolay, Petra Schmidt, Manuela Pöllmann und Gaby Jung acht Massenheimer Frauen zusammen, die den Wunsch nach einem winterlichen Markt im Freien umsetzten.

Familie Geis sorgt für Strom und Wasser

Mit dem Innenhof des Schlosses war auch ein idealer Ort gefunden, um die bekannte Mischung aus Kulinarik und Bastelangeboten in Szene zu setzen. Etliche offene Feuerstellen und der Duft von Glühwein und Grillaromen schufen Atmosphäre in einem Karree, das von historischen Gebäuden und Bruchsteinmauern schützend umgeben ist. Hier war genügend Platz, um die Zelte mit den verschiedenen Angeboten locker zu gruppieren. Hier ließ es sich flanieren, ein Schwätzchen halten, hölzerne Bastelwaren, Adventsgestecke oder Spezialitäten wie „Spekulatiuslikör“ einkaufen. Bei Frosttemperaturen herrschte kein Mangel an wärmenden Getränken. Neben Glühwein, schenkte Oliver Geis, dessen Familie den Schlosshof zur Verfügung stellte, aus seinem urigen Gefährt heiße Alkoholika aus. Dass sich die Familie Geis so stark engagiert und auch noch für Strom und Wasser sorgte, war für Heike Lempp aus dem weiblichen Veranstalterteam, den „Schlossgeistern“, auch noch ein Sonderlob wert.

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Es sind aber viele helfende Hände, die beim Aufbau und bei der Bewirtung helfen. Die Gruppe „Hammelführer“ beispielsweise, die sonst an der Kerwe den Hammel als Symboltier nach Massenheim bringt. Die „Hammelführer“ betätigten sich am Grill, wo sie unter anderem fleißig Würstchen wendeten und auf Verzehrtemperatur brachten. Am Crepesstand wurde die französische Leckerei frisch zubereitete, sodass es auch noch einen süßen Nachtisch geben konnte.

Es wird bei den „Schlossgeistern“ Wert darauf gelegt, dass die offerierten Waren selbst gemacht sind. Deshalb erfreuten sie sich auch am Angebot der Hochheimer Senioren-Werkstatt, die schwäbische Kränze als besondere Spezialität beisteuerte. Von der Arbeitsgemeinschaft Massenheim kamen Zelte, die das Bild der verschiedenen Stände abrundeten. Rustikaler Blickfang waren auch die Stehtische aus grob gearbeitetem Holz mit Stahlgestellen und die neuen Beschriftungen der Stände auf Holzplanken. Die Gäste konnten sich so stilvoll orientieren, ob sie an der „Geister-Quelle“, der „Futterkrippe“ oder der „Bastelstube“ einkehren wollten. Im Hintergrund waren dezent die Klänge der Lieder zu hören, die die Vorweihnachtszeit begleiten.

Insgesamt war zu erkennen, dass über diesem kleinen aber feinen Weihnachtsmär(kt)chen ein guter Geist schwebte und alles sorgsam durchdacht und liebevoll arrangiert wurde. Das wurde auch mit winterlichen Wetterbedingungen belohnt, die sich jeder Veranstalter eigentlich nur wünschen kann.