RMD: Feinstaubbelastung liegt deutlich unter den Grenzwerten

Ein umfassender Bericht zu den Messungen aus den Jahren 2019 und 2020 liegt jetzt vor. Immissionsstationen an der Gartenstadt und in Wicker messen die Luftbelastung ständig.

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MASSENHEIM. Der Feinstaub der Rhein-Main-Deponie enthält Arsen, Blei, Cadmium und Nickel, die aber alle deutlich unter den erlaubten Grenzwerten liegen. Immissionsstationen an der Gartenstadt und in Wicker messen die Luftbelastung ständig. Auf eine Anfrage der ULM legte die RMD jetzt einen umfassenden Bericht zu ihren Messungen 2019 und vor allem 2020 vor. Er umfasst 28 Seiten. Wer im Detail ganz genau wissen möchte, wie viel Schwebstaub, Arsen, Blei, Cadmium und Nickel sich maximal in der Atemluft im Deponie-Umfeld befindet, kann das im Internet tun. Der Bericht ist im politischen Informationssystem veröffentlicht.

Die RMD-Analyse belegt, dass Tages- und Jahresmittelwerte in der Regel alle gesundheitlichen Grenzwerte einhalten. In seinem Fazit betont der Bericht, dass die Luftbelastungen nicht nur generell, sondern auch in Bezug auf alle einzelnen Bestandteile „deutlich unter den jeweiligen Grenzwerten liegen“. Sie unterschreite etwa die Messung bei Cadmium und Blei zu mindestens 98 Prozent. Die Tabellen spezifizieren auch für alle Stoffe die Luftbelastungen an Orten wie Freizeitanlagen und Spielplatz, Gewerbe- und Wohngebieten. Der Bericht verweist zudem auf andere Messergebnisse des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie.