Kunst für die Massenheimer Trauerhalle

(red). Der Friedhof ist ein wichtiger, auch historisch bedeutsamer Teil des Dorfes Massenheim, das 2019 das 1200. Jahr seiner Ersterwähnung feiern wird. Nach einstimmigem...

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MASSENHEIM. (red). Der Friedhof ist ein wichtiger, auch historisch bedeutsamer Teil des Dorfes Massenheim, das 2019 das 1200. Jahr seiner Ersterwähnung feiern wird. Nach einstimmigem Beschluss im Ortsbeirat soll der Gottesacker nun auch künstlerisch aufgewertet werden.

Die in Hochheim lebende Künstlerin Claudia Poeschmann wurde angefragt, Gestaltungsentwürfe für ein Kunstwerk an der Trauerhalle Massenheim einzureichen. Diese wurden vom Ortsbeirat Massenheim, Bürgermeister Dirk Westedt und weiteren Personen bewertet und letztlich ein passender Vorschlag ausgewählt. Alle Beteiligten konnten sich vorstellen, welche Bereicherung ein Werk, das den blauen Winterhimmel mit einigen Baumästen auf Metallplatten zeigt, sein könnte. „Ein Bild, das zum Betrachten und Meditieren einlädt und Gelegenheit bietet, über Leben und Tod nachzudenken“, so Westedt.

Die Finanzierung des Kunstwerkes soll über Spenden von Bürgern, aber auch ortsansässigen Firmen erfolgen. „Die Stadt Hochheim wird ebenfalls einen Teil zur Kostendeckung beitragen“, teilte Westedt mit. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Erwerb und das Aufstellen des Kunstwerkes auf 6000 Euro.

Bei den neun Fotos, die zu einem Quadrat zusammengefügt sind, handelt es sich um Aufnahmen aus dem Hochheimer Hummelpark, die Poeschmann 2003 im Rahmen ihrer Installation „Zeitenverkehrt“ arrangiert hatte. Das 2,10 Meter im Quadrat messende Werk soll an der Außenwand im Eingangsbereich der Trauerhalle aufgehängt werden.