Ermittlungen im Pferdestall

aus Tatort & Polizeiruf 110

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Mario Kopper (Andreas Hoppe) und Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, hinten) haben eine verletzte Zeugin (Lisa Charlotte Friederich) gerettet.   Foto: Kluge/SWR

VON REGINA TAUERAuf einem Pferdehof in der pfälzischen Provinz wird der Pferdepfleger ermordet. Hat er einen bestialischen Tierquäler auf frischer Tat ertappt und musste...

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. VON REGINA TAUER

Auf einem Pferdehof in der pfälzischen Provinz wird der Pferdepfleger ermordet. Hat er einen bestialischen Tierquäler auf frischer Tat ertappt und musste deshalb sterben?

Ein Zusammenhang zwischen beiden Verbrechen scheint offenkundig, doch vieles passt nicht zusammen. Als tatverdächtig gilt schnell der unberechenbare Eigenbrötler Gerd Holler - überzeugend gespielt von Ben Münchow. Doch der junge Mann, der nicht zum ersten Mal verdächtigt wird, als Pferderipper unterwegs zu sein, hat ein Alibi.

Eigentlich dürfte Hauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) sich mit dem Fall gar nicht befassen. Sie ist - just in der Nähe besagten Pferdehofs - in Reha und soll lernen, endlich mehr Distanz zu ihrem die Psyche zu sehr belastenden Beruf zu bekommen. So weit ist die "Auf-Abstand-gehen-Therapie" schon gediehen, dass Odenthal sich sogar schon überlegt, Deutschlands gefühlt längste Wohngemeinschaft mit ihrem Kollegen Mario Kopper (Andreas Hoppe) aufzugeben. Doch dann schlittert Odenthal trotz ihrer guten Vorsätze in die Ermittlungen hinein.

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"Die Sonne stirbt wie ein Tier" ist ein solider Krimi, die stimmige Story - ohne irgendwelche absurden Abgedrehtheiten, dafür mit dem Blick in verletzte Seelen - wird von Regisseur Patrick Winczewski und seiner Crew gut umgesetzt.