Horst Daubner und Infraserv überreichen dem Biebricher...

Der große, symbolische Scheck wird überreicht (v.li): Peter Bartholomäus (Infraserv), Johann Schmidt (Nachbarschaftshaus), Horst Daubner (ehemaliger Personalchef von Infraserv) und Kerstin Jänichen (Nachbarschaftshaus).Foto: Joachim Sobek  Foto: Joachim Sobek

Bienen summen, der Lavendel duftet. Der Garten des Nachbarschaftshauses ist ein angenehmer Ort. Und für Horst Daubner, den langjährigen Personalchef der Betreibergesellschaft...

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BIEBRICH/AMÖNEBURG. Bienen summen, der Lavendel duftet. Der Garten des Nachbarschaftshauses ist ein angenehmer Ort. Und für Horst Daubner, den langjährigen Personalchef der Betreibergesellschaft des Industrieparks Kalle-Albert und „waschechten Biebricher“, war es eine Ehre, dort einen Auftritt zu haben.

Als er vor wenigen Wochen in Pension ging, wünschte sich Daubner, dass nicht er die Geschenke bekommt. Sondern das Nachbarschaftshaus als die gute Seele des Stadtteils, die vieles bietet, was eine Gemeinschaft zusammenhält. Die Betreibergesellschaft verdoppelte den Einsatz, weitere Spenden kamen hinzu. Alles in allem 2300 Euro, die im Garten des sozialen Zentrums am Freitag den Besitzer wechselten.

Das Nachbarschaftszentrum kann das Geld gut brauchen, Horst Daubners weiteres Engagement ist ebenfalls gefragt. Ob er denn wieder die Rolle des Nikolaus übernehmen wolle, wie in den Vorjahren auch, um Biebricher Kindern ein Geschenk zu machen? Der Termin sei ja klar, doch rechtzeitig anmelden wäre nicht schlecht, fand Daubner. Vielleicht warteten noch weitere Kitas in Biebrich und Amöneburg darauf, dass er den Kindern große Freude bereitet.

Die Kindertagesstätte in der Rathausstraße mit 80 Plätzen ist nur ein Teil des Nachbarschaftshauses, es gibt noch viele andere Sektionen in dem Zentrum. Vom Hebammenstützpunkt über Familienbildung, Erziehungsberatung und Treffcafé – das Nachbarschaftshaus sei ein Ort der Begegnung „von der Wiege bis zur Bahre“, wie formuliert wurde. Getragen in Gänze von einem Verein, der 150 Mitglieder zählt und über 70 Mitarbeiter beschäftigt, die das Nachbarschaftshaus am Leben halten. Hinzu kommen zahlreiche ehrenamtlich tätige Bürger, denen das Wohlergehen des Stadtteils am Herzen liegt.

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Nachbarschaftshaus-Geschäftsführer Johann Schmidt nahm den Beitrag von Horst Daubner und dem Industriepark Kalle-Albert gerne entgegen. Und Infraserv-Geschäftsführer Peter Bartholmomäus erkundigte sich nach den Bedingungen der Mitgliedschaft im Trägerverein. Der Industriepark Kalle-Albert fühle sich mit Biebrich und Amöneburg eng verbunden. Die Betreibergesellschaft lege Wert auf die Pflege einer guten Nachbarschaft. Große Firmen seien gefordert, wenn es um Engagements für die Gemeinschaft und für die Kultur gehe. Ein Beispiel sei ein Konzert mit schottischer und irischer Musik, das auf Betreiben von Infraserv in der Reihe des Rheingau Musik Festivals in der Oranierkirche ausgerichtet wurde.