SVWW-FORMCHECK
08.03.2010
Großer Sport
keiner.
Erfrischender Auftritt
keiner.
Ordentliche Vorstellung
Marc Birkenbach: Der Domaschke-Ersatz im SVWW-Kasten hielt, was er halten konnte - mit teilweise sehenswerten Paraden. Beim ersten Gegentor allerdings massiv beteiligt, weil er nach der Ecke auf der Linie klebte.
So lala
Aykut Öztürk: Schwankte wie das Wetter zwischen freundlich und garstig. Schön die Vorbereitung zur Führung von Bohl, aber insgesamt viel zu viel Stückwerk.
Sebastian Reinert: Rackerte im defensiven Mittelfeld, stopfte Lücken, organisierte. Im Spiel nach vorne kaum effektiv.
Steffen Bohl: Endlich wieder ein Treffer für den Mittelfeldmann, der bereits in der 18. Minute für den verletzten Sebastian Wolf eingewechselt wurde. Vermochte es aber nicht, weitere Offensivaktionen zu kreieren.
Benjamin Hübner: Durfte wieder von Beginn an ran, machte seinen Job leidlich gut. Mitläufer, oder besser gesagt: Mitkämpfer im Mittelfeld.
Fabian Schönheim: Machte einige Fehler, die er wieder ausbügelte. Das ist aber zu wenig, wenn man als Kapitän ein Team führen soll.
Kai Gehring: Agierte ähnlich wie sein Nebenmann Schönheim, allerdings mit mehr Zug nach vorn. Irritierte Türker bei der einzigen Chance der Gastgeber in der zweiten Halbzeit.
Lukas Billick: Bemüht nach vorn, eigentlich auch nicht schlecht bei der Absicherung seiner Außenbahn. Doch bei beiden Treffern von Deniz Yilmaz war er der Spieler, der zu weit weg stand.
Marcel Ziemer: Seine Kopfball-Ablagen werden wohl in die Drittliga-Geschichte eingehen. Nicht weil sie so effektiv sind, sondern weil sie jeder aus dem Effeff kennt - und sich alle Gegner darauf eingestellt haben.
Aufgabe nicht erfüllt
Benjamin Weigelt: Solide seine Standards, ansonsten zu schwach für die Liga. Versuchte, seine Seite dicht zu machen, doch es blieb beim Bemühen. Das 1:2 fiel über seine Seite. Holte sich die fünfte Gelbe Karte ab.
Björn Ziegenbein: Wenn er Haken schlägt wie ein Hase, kann er durchaus gefährlich sein. Diesmal aber nur als Angsthase unterwegs. Zaghaft, mutlos, wie einer, der sich mit dem Abstieg schon abgefunden hat.
Suat Türker: Kam in der 67. Minute für Ziemer. Zu sehen allerdings nur kurz vor Schluss, als er den Kopf einzog, statt den Ball wie ein echter Torjäger in die Maschen zu wuchten.
Jovan Damjanovic: Kam für Ziegenbein, doch alles, was er auslöste, waren Abseitspfiffe des genauso schwachen Referees Glasmacher.
Auswechseln
keiner.

