Auch „Micky Maus“ sammelt mit
30.12.2011 - WIESBADEN
Von Eva Wodarz-Eichner
KURIER-AKTION I Viele Helfer unterstützen „ihnen leuchtet ein Licht“anonym / Firmen und Vereine engagiert
Es sind unsere Leser, von denen die Aktion „ihnen leuchtet ein Licht“ lebt: Von den vielen, vielen Einzelspenden, deren stetes Eintreffen in den im Kurier regelmäßig abgedruckten Spendenbilanzen verfolgt werden kann - viele haben es sich zur alljährlichen Tradition gemacht, die Kurier-Aktion zur Weihnachtszeit zu unterstützen und damit dazu beizutragen, die Not direkt vor der Haustür zu lindern.
Viele kennzeichnen ihre Spende auf den Überweisungsträgern mit ihrem vollen Namen, manche mit N.N. oder einem witzigen Pseudonym wie „Micky Maus“ oder „Puh der Bär“. Eine Familie spendet seit mittlerweile vielen Jahren kurz vor Weihnachten 50 Euro mit dem Vermerk „Weil es uns gut geht…“ „C.K.“ ist seit langem mit fünf Euro dabei, ebenso sind „die drei Enkel“ als regelmäßige Spender bekannt. Aber die Leser beschreiten auch ungewöhnliche Wege, wenn es ums Spenden geht: So flattert durchaus auch mal Post in die Redaktion, die Briefmarken für „ihnen leuchtet ein Licht“ enthält. Der entsprechende Betrag wird dann von uns auf‘s Spendenkonto überwiesen. Ob Hessische Staatskanzlei, ob Wiesbadener Golfclub - vielen Wiesbadenern liegt die Hilfe für die Ärmsten in der Region am Herzen. Dafür sammeln auch Stammtischrunden, Freundeskreise und Vereine Jahr für Jahr für „ihnen leuchtet ein Licht“ - wie beispielsweise die Nauroder Theatergruppe „Lampenfieber“, die nicht nur den kompletten Erlös einer Aufführung spendet, sondern auch in jeder Pause sammelt. Bis in den Januar geht die aktuelle Spielzeit mit der Komödie „Burggeflüster“ von Uschi Schilling - und schon jetzt sind über 2 000 Euro zusammengekommen.
Tanz mit dem Glühweinbecher
Der Schiersteiner „Ukulelen-Stammtisch“ vereint Musikfreunde aus Mainz und Wiesbaden, die sich den fröhlichen Klängen des kleinen, aber feinen Instrumentes verschrieben haben. Rock, Pop, Blues, Evergreens und Melodien aus der Südsee gehören zu ihrem Repertoire. Eine Kostprobe ihres Könnens gaben die drei Mitglieder des Stammtischs Inge Schauermann, Klaus Rensland und Herbert Jäkel auf dem Sternschnuppenmarkt, wo sie drei Stunden lang zu hören waren. „Es war eine super Stimmung, die Leute haben samt Glühweinbecher getanzt und unseren Ukulelen-Koffer so gut gefüllt, dass er zum Schluss so schwer war wie eine große Gitarre“, sagt Herbert Jäkel. Exakt 100,84 Euro sind dabei gesammelt worden.
Gruseln für den guten Zweck
Die Wiesbadener Krimiautoren Christiane Geldmacher, Hauke Schlueter, Dietmar Schubert, Karsten Eichner, Eva Lirot, Richard Lifka, Bernd Köstering und Susanne Kronenberg haben mit ihrer Krimi-Lesung unter dem Motto „Mord und Spiele“ in der Buchhandlung Hugendubel gemeinsam mit der Theatergruppe „restrisiko“ für einen spannenden und unterhaltsamen Abend gesorgt. Der Erlös von über 300 Euro fließt ebenfalls in den Spendentopf von „ihnen leuchtet ein Licht“.
Sie ist längst zum beliebten Treffpunkt auf dem Sternschnuppenmarkt geworden: Die Pyramide, in der an einem Abend im Advent die Rheingauer Chansonette Ulrike Neradt gemeinsam mit Kurier-Lokalchefin Ingeborg Salm-Boost und Lokal-Redakteurin Nicola Böhme zugunsten der Benefiz-Aktion Glühwein ausgeschenkt haben. Die Standbetreiber Petra und Felix Schürmann haben den Betrag aufgerundet, und so konnten 500 Euro an „ihnen leuchtet ein Licht“ überwiesen werden.

