Retten im eiskalten Wasser
08.02.2012 - SCHIERSTEIN
DLRG-Kreisgruppe probt Ernstfall im zum Teil zugefrorenen Schiersteiner Hafen
(red). Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Kreisgruppe Wiesbaden und Schierstein, hat den zum Teil zugefrorenen Schiersteiner Hafen genutzt, um den Ernstfall im eiskalten Rhein zu üben. Da der Hafen seit vielen Jahren erstmals wieder zugefroren war, nutzte die DLRG die Chance, wieder einmal das Eistauchen zu üben. Bevor die Taucher bei minus 10 Grad Celsius in das Wasser durften, wurde nochmals die notwendige Theorie wiederholt. Danach stieg der erste Taucher in das fünf Grad Celsius kalte Wasser.
Inzwischen hatten sich viele Zuschauer auf der Dyckerhoff-Brücke versammelt, die von den vor Ort anwesenden DLRGlern beruhigt werden konnten, dass es sich nur um eine Übung handelte. Insgesamt wurden sechs Rettungstaucher in das kalte Hafenwasser geschickt. Positiv wertete Einsatzleiterin Brigitte Endres die Übung. Sie sah sich auch für den Einsatzfall gerüstet.
In diesem Zusammenhang warnen die Lebensretter noch einmal eindringlich davor, nicht freigegebene Eisflächen zu betreten.

