Optiker-Familie Groh hat mit den Enkeln Anton und Paul die besten Werbeträger gefunden
Von
Barbara Yurtöven
Seit einigen Monaten sorgen zwei niedliche kleine Kerle für große Aufmerksamkeit auch bei den Lesern von VorOrt. Die zwei sind die "Hingucker" in der Brillenwerbung der Optikfachgeschäfte der Familie Groh. Mit Brillen auf den kleinen Nasen und einem witzigen Spruch in einer Sprechblase kann man sie auf den Zeitungsseiten gar nicht übersehen. Die Grohs mussten für die nette Werbeidee noch nicht einmal zwei Kindermodels buchen, sie brauchten sich nur in der eigenen Familie umzuschauen, um fündig zu werden: bei den jüngsten Mitgliedern der Familie, den Zwillingen Anton und Paul. Nein, die Fotos waren zu Beginn nicht für Werbezwecke geplant, sondern sollten eigentlich nur privat genutzt werden. Wie so oft spielte der Zufall eine Rolle.
GeburtstagsgeschenkAls Geburtstagsgeschenk für die beiden Jungen waren die Aufnahmen gedacht. Denn für Oma Heidi Groh, selbst fünffache Mutter, war klar: "Spielsachen bekommen sie sicherlich genug geschenkt". Also Fotos - als Erinnerung an eine Zeit, an die Paul und Anton sich später wohl kaum erinnern würden.
Mehrere Stunden lang dauerte das erste "Shooting" ihres noch jungen Lebens. Windelwechsel und Nickerchen inklusive. Und mittendrin kam die Idee auf, den beiden auch mal Brillen aufzusetzen. Das Resultat überzeugte und die Idee war geboren, die Fotos auch für die Werbung zu verwenden. "Wir setzen in unserer Werbung gerne mal auf besondere Ideen", betont Gerhard Groh. Alle Töchter und Ehefrau Heidi waren ebenfalls schon auf Fotos in den Groh-Filialen zu sehen. "Unsere Kunden finden das toll, sie schätzen es, ihnen bekannte Gesichter in der Werbung zu sehen und haben richtig Spaß daran."
Große ResonanzDass die beiden Buben zur Familie gehören, haben viele Kunden schnell erkannt, denn vor allem Anton ist dem Opa wie aus dem Gesicht geschnitten. "Und die Resonanz war einfach überwältigend", erinnert sich Heidi Groh. "Viele Kunden haben extra angerufen, um uns zu sagen, wie gut ihnen die neuen Anzeigen gefallen haben. Das war auch für uns etwas ganz Neues."
Die immer wieder anderen Texte für die Sprechblasen entstehen ebenfalls in Eigenregie im Hause Groh. "Meist aus dem Stehgreif heraus, wenn die Zeit drängt", sagt der 51 Jahre junge Opa lachend. "Bis jetzt ist uns immer rechtzeitig etwas eingefallen. "
Nach dem nächsten Fotoshooting zum zweiten Geburtstag sollen auch die neuen Fotos Verwendung finden. "Wir setzen es fort, so lange es uns und den Kunden gefällt - und den Jungs natürlich auch", blickt Gerhard Groh in die Zukunft.
Als quicklebendig und fröhlich hat die Wiesbadener Fotografin Monika Werneke die Zwillingsbuben in Erinnerung. Sie war diejenige, die den Finger am Auslöser hatte. "Es war zwar schon ein bisschen Arbeit", meint die renommierte Fotografin beim Blick zurück, "aber pfiffig und witzig waren die beiden". Zum Zeitpunkt der Aufnahmen waren Paul und Anton gerade mal elf Monate alt und wollten sich mit dem ruhigen Sitzenbleiben so gar nicht anfreunden. "Aber es war für mich ein Riesenspaß und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen", betont Werneke.
Mittlerweile ist fast ein Jahr vergangen, aus den pfiffigen Babys sind pfiffige Kleinkinder geworden, die die Familie Groh ganz schön auf Trab halten. Während Paul in der Kinderecke in der Nähe von Oma, Opa und dem Uropa bleibt, hat sich Anton auf Entdeckungstour begeben. In der Werkstatt ist der junge Mann schließlich gelandet, hat dort auch Gesellschaft gefunden und malt. "Sie sind sehr aufgeschlossen, aber lieb und absolut pflegeleicht", stellt Oma Heidi den beiden ein gutes Zeugnis aus. Und bald ist Anton auch schon wieder zurück und macht weiter mit Paul die Spielecke in der Bierstadter Dependance unsicher.
Paul und Anton wohnen zusammen mit Mutter Stephanie und Vater Martin in Auringen. Stephanie leitet das Optikgeschäft der Grohs in Auringen. Und wenn sie dort im Einsatz ist, dann sind die Buben gerne bei den Großeltern und Urgroßeltern. Kinderturnen und Krabbelgruppe gehören fest zum Programm der Kleinen und werden mit Begeisterung besucht. Familiensinn wird groß geschrieben bei den Grohs. Nicht nur Stephanie ist in Papas berufliche Fußstapfen getreten und hat die Ausbildung zur Augenoptikerin mit dem Meisterbrief abgeschlossen, auch Schwester Christina hat diesen Weg gewählt und wurde mit 23 Jahren sogar jüngste Augenoptikermeisterin Deutschlands. Zum Quintett der Grohs gehören neben Christina und Stephanie noch Andrea, Lisa (die am heutigen Donnerstag ihren 13. Geburtstag feiert!) und auch Sarah.
Zur MesseMit ihrer Unterstützung haben die Grohs die Sonnenbrillen-Kollektion für diesen Sommer eingekauft. Sarah hat die Eltern zur Messe begleitet und war von den angebotenen Kollektionen so begeistert, dass diese ihr die Auswahl einiger Trendmarken überlassen haben. "Sie versteht zwar nichts von Augenoptik", meint der Vater schmunzelnd, "dafür weiß sie aber mit ihren 16 Jahren genau, was bei den Jugendlichen angesagt ist".
Die Brillen von George, Gina und Lucy, Roxy und Quiksilver haben ihr besonders gut gefallen, und sie hat einige schicke Exemplare für die Filialen in Auringen, Bierstadt, Erbenheim und Naurod ausgewählt. Anton und Paul sind für diese Modelle noch ein bisschen zu jung, aber vielleicht dürfen sie sie ja beim nächsten Fototermin einmal ausprobieren.

