Von Vivienne Matz
IT-Unternehmen CSC sammelt am Tag des Teilens Spenden für die Wiesbadener Tafel
Dass auf der Welt am 17. Oktober der internationale Tag für die Beseitigung der Armut gefeiert wird, wissen wahrscheinlich die wenigsten. Und dass aus diesem Tag seit wenigen Monaten der "World Sharety Day", der Tag des Teilens, entstanden ist, bestimmt noch weniger. Der in diesem Jahr gegründete Verein "Sharety" hat mit dem "World Sharety Day", zu deutsch "Tag des Teilens", einen eigenen Tag ins Leben gerufen, um "das Bewusstsein für das Teilen zu vermitteln". Und auch das IT-Unternehmen CSC Deutschland, welches seinen Sitz in Wiesbaden hat, möchte an diesem Projekt teilhaben und den "World Sharety Day" mittragen. Deshalb haben sich die Mitarbeiter der Abteilung Communications & Marketing mit "Sharety" in Verbindung gesetzt, um mit verschiedenen Hilfs-Aktionen am "Tag des Teilens" teilzunehmen. Kinder der CSC-Mitarbeiter und auch Schüler der Europa-Schule Dr. Obermayr malten gemeinsam an Leinwänden mit Acryl-Farbe. Jedes Kind sollte ein Symbol auf die Leinwand bringen, das in Zusammenhang mit dem Thema "Teilen" steht. Die einzelnen Leinwände werden dann alle als ein großes Ganzes im CSC-Gebäude ausgestellt und anschließend die Motive der Kinder zur Gestaltung der CSC-Weihnachtskarten verwendet. Der Erlös dieser Weihnachtskarten geht an die Wiesbadener Tafel. "Es ist ganz interessant, auf welche Symbole die Kinder kommen", berichtete Doris Rupprecht, Mitarbeiterin der Communications & Marketing-Abteilung. Von Autos, Euros, über Herzen, Uhren und Flugzeuge war alles dabei. Doch auch die anderen Mitarbeiter des CSC-Hauses in Wiesbaden beteiligten sich am "Tag des Teilens" und besorgten beim normalen Familien-Einkauf einfach ein paar Dinge zusätzlich, die sie dann am "World Sharety Day" mit in die Firma brachten. Mit diesen Spenden wird das Familienprojekt der Wiesbadener Tafel unterstützt. "Bei solchen Aktionen kommt meist der Verdacht auf, es handele sich dabei um bloße Marketing-Strategie. Doch Menschen, die helfen wollen, tun es einfach, ohne darüber zu reden", erklärte Gerhard Fercho, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Kinder sollten mehr unterstützt werden, gerade als das schwächste Glied in der Kette. Ich finde es schlimm, dass in so einem reichen Land wie Deutschland Kinder immer noch hungern müssen", fügte Fercho, der auch privat Kinderhilfsorganisationen unterstützt, hinzu. "Es geht hierbei auch nicht nur um diesen einen Tag, sondern es soll beständig etwas getan werden. Es geht von ihm nur ein Impuls aus, der viele andere Unternehmen mitreißen soll", erklärte Claudio Montanini, Mitarbeiter von "Sharety".

