Last-Minute-Shopping vor Weihnachten in Wiesbaden - Selbstversuch mit 100 Euro
23.12.2011
Von Anja Baumgart-Pietsch
Weiter geht es, diesmal in einen Fair-Trade-Laden: „Contigo“ in der Schützenhofstraße verkauft fair gehandeltes Kunsthandwerk aus aller Welt. Zu jedem Stück gibt es die Geschichte der Herkunft mit dazu. Hier fällt die Auswahl wirklich schwer – ich entscheide mich für zwei originelle Eierwärmer aus Filz, angefertigt in Kathmandu von Frauen, die sich damit ihre Existenz sichern können – eine gute Tat also inklusive. Elf Euro müsste ich anlegen und hätte ein schönes Präsent für meine Mutter, die lustige bunte Dinge liebt.
Eierwärmer aus Kathmandu
Nächster Stop ist der ebenso bunte Laden „Magasin“ am Schlossplatz. Für Küche, Büro und den Rest der Wohnung könnte man hier unendlich viel finden, in allen Farben und Formen, und auch fürs schmale Budget. Mein Mann, der gerne kocht, würde sich bestimmt über den originellen „Pastasaurus“ freuen, ein quietschgrüner Nudellöffel in Form eines freundlichen Dinos, der sich in unserer knallgelben Küche auch hervorragend machen könnte. Für 7,50 Euro gibt’s den Dino.
Das letzte Präsent ginge noch einmal an ein Kind: Im Caligari-Kino kann man Gutscheine fürs Kinderprogramm kaufen, vier Vorstellungen für zehn Euro. Macht zusammen 92,75 Euro und acht schöne Geschenke! Und von dem angenommenen Hunderter wäre dann sogar noch ein großer Cappuccino mit Kuchen für die erschöpfte Weihnachtseinkäuferin drin.
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