Verdi fordert Tarifvertrag mit Wiesbadener Asklepios Paulinen Klinik
17.12.2011 - WIESBADEN
(cc). Verdi drängt auf Tarifverträge mit den Kliniken des Asklepios-Konzerns. Man wolle den privaten Krankenhausbetreiber „aus der tariflichen Schmuddelecke“ herausholen. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert Einkommenssteigerungen von 7,5 bis 20 Prozent. In Hessen beschäftigt die Wiesbadener Asklepios Paulinen Klinik nach Verdi-Angaben 550 Mitarbeiter, die beiden Häuser in Lich und im Schwalm-Eder-Kreis 530 beziehungsweise 680 Mitarbeiter. Insbesondere qualifizierte Mitarbeiter wechselten von Asklepios-Kliniken zu Arbeitgebern, die Tariflöhne zahlen, beispielsweise an die Uni-Kliniken Gießen und Marburg, die von der Rhön-Klinikum AG geführt werden. Wie es heißt, sollen sowohl Asklepios als auch die Rhön Klinikum AG an einer Minderheitsbeteiligung an den kommunalen Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden interessiert sein.

