Auch fast zwei Tage nach der Bohrpanne strömt am hessischen Finanzministerium in Wiesbaden weiterhin Wasser aus der Erde. Am Samstagmorgen ist ein weiterer Versuch gescheitert, das Loch zu stopfen. Die Strömung aus dem Loch sei so stark, dass der Beton wieder nach oben gespült worden sei, sagte Stadtsprecher Siggi Schneider am Samstag. Aus ganz Hessen wurden in den letzten Stunden Sandsäcke nach Wiesbaden gebracht. Zahlreiche Helfer haben damit einen Wall gebaut, um das Wasser in die richtigen Bahnen zu leiten. Dadurch hat sich in der Nacht zum Samstag an der Friedrich-Ebert-Allee ein kleiner, rund 50 Zentimeter tiefer See gebildet.
Bei einer Erdwärme-Bohrung hatten Bauarbeiter am Donnerstag versehentlich in 130 Meter Tiefe eine unter Druck stehende Wasserader getroffen. Damit verursachten sie eine große Überschwemmung. Zeitweilig schossen meterhohe Wasserfontänen aus dem Boden. Der Schlamm ergoss sich über den Parkplatz des Ministeriums und über eine Hauptstraße in der Innenstadt.
Fachleuten war es in der Nacht zum Freitag zunächst gelungen, das Hauptbohrloch oberflächlich mit Beton zu füllen. Später bohrten sie das Loch aber wieder auf, um es in der wasserführenden Schicht in 130 Metern Tiefe abzudichten. Ob dies gelingt, war am Samstag noch unklar.


Ich stell mir ne frage
Also wenn man das alles hier liest ob die Berichte,die Fotos oder auch alle Kommentare hier stell ich mir die Frage: Sind wir hier nicht in Wiesbaden sondern in Schilda?? Es sieht ja bald aus auf den Fotos als wollte unser Herr Finanzminister bei sich ein neues Freibad bauen.