SCHÜLERPARLAMENT Vorstand berufen
(pib). Das Hofheimer Schülerparlament, bestehend aus Schülern der Main-Taunus-Schule, der Gesamtschule am Rosenberg, der Elisabethenschule und der Heiligenstockschule, hat im Hofheimer Rathaus seinen Vorstand bestellt. Jens Kuster und Leonara Kastrati von der Rosenbergschule konnten sich bei der Wahl durchsetzten und unterstützen nun die Stellvertretende Stadtverodnetenvorsteherin Helga Pohl bei der Leitung der Sitzung.
Unmut über Busverkehr
Als Ernst Hofmann die Entscheidungen vom Magistrat über zuvor gestellte Anträge verkündete, sorgten vor allem die Probleme mit der Buslinie 403, mit der Schulkinder aus Wildsachsen und Langenhain fahren, für Diskussion. Das letzte Schülerparlament hatte sich beschwert, da unter anderem die genannte Buslinie neue Fahrtzeiten eingeführt hatte und Kinder bei Überfüllung nicht mitfahren könnten. Der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) verkündete jedoch, dass die Busse auf Grund der Umstellungen eine gleichmäßigere Auslastung hätten. "Wir haben schon viele Briefe an den RMV geschrieben, da die Schüler sehr unglücklich sind", sagte eine aufgebrachte Mutter aus Langenhain.
Die neu gestellten Anträge des Schülerparlaments beschäftigten sich vor allem mit Verkehrssicherheit, aber auch mit Freizeitmöglichkeiten wie Skaterparks. Zum einen wünschen sich die Schüler mehr Radarkontrollen um sämtliche Schulen Hofheims und an Zebrastreifen, um Raser zu stoppen. "Zum Teil sind es aber oft die eigenen Eltern, die ihre Kinder schnell zur Schule bringen", merkte Helga Pohl an. Außerdem soll an der Ampel an der Volksbank auf der Hauptstraße in Hofheim ein Blitzgerät angebracht werden, da viele Autofahrer dort über Rot fahren würden.
Das Schülerparlament wies auch auf Probleme mit Jugendlichen an der "Half-Pipe" am Kreishaus hin. Einstimmig einigten sich die Schüler darauf, dass der kaputte Lautsprecher für Blinde an der Ampel an der Adolf Mohr-Fabrik schnell repariert werden muss.
Jörg Schuber von der Hofheimer Kinder- und Jugendarbeit warb für das Angebot im "Haus der Jugend", das von Montag bis Freitag zwischen 15 und 20 Uhr geöffnet sei. In den Ortsteilen gäbe es Jugendkeller, die unter der Woche zwischen 16 und 20 Uhr geöffnet seien.

